Erfolgreiche Solothurner am EMF in Biel
Die MG Konkordia Aedermannsdorf holt sich den Dreifachsieg.
Das 35. Eidgenössische Musikfest gehört der Vergangenheit an. 532 Vereine, über 24’000 Musikantinnen und Musikanten sowie mehr als 100’000 Besuchende prägten die Stadt Biel und deren Agglomeration während vier Tagen.
Mit über 38 Vereinen und rund 1300 Musizierenden war der Kanton Solothurn am grössten
Blasmusikwettbewerb der Welt überdurchschnittlich stark vertreten – und dies äusserst erfolgreich:
Fünf Kategoriensiege, ein Sonderpreis sowie mehrere Spitzenplatzierungen gingen an Vereine des Solothurner Blasmusikverbandes.
Kategorie Konzertmusik:
Brass Band 2. Kl. – 1. Platz – MG Konkordia Aedermannsdorf (191 P.)
Harmonie 3. Kl. – 1. Platz – Stadtmusik Solothurn (189 P.)
Brass Band 4. Kl. – 1. Platz – Musikverein Herbetswil (183 P.)
Parademusik:
Harmonie – 1. Platz – MG Konkordia Mümliswil (93.33 P.) Parademusik
Brass Band – 1. Platz – MG Konkordia Aedermannsdorf (95 P.)
Der Sonderpreis in der Parademusik für die höchste Punktezahl der Kategorie:
MG Konkordia Aedermannsdorf
In der Konzertmusik reüssierten folgende Vereine mit Tagessiegen. Da es sich um eine
Zwischenranglisten handelte, gab es am folgenden Tag Vereine, die sie noch überflügelten.
Harmonie 1. Kl. – 2. Platz – MG Konkordia Egerkingen (190.66 P.)
Harmonie 2. Kl. – 2. Platz – Concert Band Oensingen-Kestenholz (185.66 P.)
Brass Band 3. Kl. – 2. Platz – MG Winznau (191 P.)
Harmonie 2. Kl. – 5. Platz – MG Konkordia Balsthal mit (184 P.)
Freuen über ihre sehr guten Leistungen dürfen sich auch:
Brass Band 4. Kl. – 3. Platz – Brass Band Frohsinn Laupersdorf (179.33 P.)
Parademusik Harmonie – 4. Platz – Harmoniemusikgesellschaft Fulenbach (88.66 P.)
Parademusik Harmonie – 4. Platz – Harmoniemusikgesellschaft Fulenbach (88.66 P.)
Parademusik Harmonie – 4. Platz – Concert Band Oensingen-Kestenholz (86.33 P.)
Weitere Resultate: Gesamtrangliste EMF26
Unabhängig von ihrem Rang gebührt allen teilnehmenden Vereinen höchste Anerkennung zu ihrer Leistung und ihren seriös vorbereiteten Auftritten. Sie dürfen stolz sein über ihre erbrachten Leistungen.
Wie die Präsidentin des Schweizer Blasmusikverbandes SBV, Luana Menoud-Baldi, in ihrer Rede an der Schlussfeier betonte, sind Resultate und Rangierungen nicht alles. Die Teilnahme, das gemeinsame Musizieren und die vielen Begegnungen machen erst ein Musikfest aus.
Das Festpublikum bedachte das Organisationskomitee unter der Präsidentin Nadja Günthör sowie die Verbandsleitung des Schweizer Blasmusikverbandes mit langanhaltendem Applaus zur gelungenen Durchführung.
Mit der Bekanntgabe des nächsten Austragungsortes im Jahr 2031 – der Region Rheintal – schloss der Festakt.
